Google Home Mini – Des Reviews zweiter Teil

Manch einer wird sich schon gefragt haben, ob ich vergessen habe, dass ich noch einen zweiten Teil zum Google Home Mini versprochen hatte. Tatsächlich hat es länger gedauert als erwartet, da das neue Jahr gleich mit viel Arbeit für die Uni begonnen hat und ich vorher einfach nicht wirklich viele Gelegenheiten dazu hatte, mit dem Gerät weiter herumzutesten.

Da ich ja zur Zeit auch das Nokia 8.1 im Einsatz habe, dachte ich mir, ich mache auch noch ein paar Fotos und Videos für diesen zweiten Teil des Reviews. Freut euch also schon mal auf Fotos, die im Vergleich zu den meisten Fotos in meinen bisherigen Artikeln nicht so aussehen, als hätte man sie mit einer Kartoffel aufgenommen.

Der steinige Weg zum Review

Da sich die Funktionen am besten in Videoform zeigen lassen, hatte ich bereits vor einer Weile einige Clips mit dem Nokia 8.1 aufgenommen. Da ich mir aber Anfang April besseres Audio-Equipment zugelegt habe, habe ich alle Clips noch einmal neu aufgenommen und dabei zusätzlich zum Mikro des Nokia 8.1 auch noch 2 externe Mikros eingesetzt. Das Ganze musste dann natürlich aufwändig nachbearbeitet werden, um die Tonspuren auf das Video und aufeinander abzustimmen.

Statt schon Anfang April erscheint der Testbericht jetzt also erst im Mai. Ich denke aber, dass sich der zusätzliche Aufwand durchaus gelohnt hat. Außerdem hatte ich so die Gelegenheit, etwas mehr über Audio- und Videobearbeitung zu lernen. Davon habe ich einiges auch schon für das Video zum Anno 1800 Testbericht zum Einsatz gebracht.

Aber genug der Vorrede, kommen wir endlich zum Review:

Beim Starten zeigt der Google Home Mini die Farben des Google-Logos.

Features über Features

In diesem zweiten Teil möchte ich ein paar Features vorstellen, die ich mir beim ersten Teil extra hierfür aufgespart hatte. Außerdem wurden seit dem ersten Teil auch noch ein paar neue Funktionen vorgestellt, auf die ich hier eingehen möchte, sofern sie bei uns schon verfügbar sind.

Musik

Wie es sich für einen smarten Lautsprecher gehört. unterstützt der Google Home Mini die Wiedergabe von diversen Audio-Medien. Neben Musik kann man auch Radio (via TuneIn), Podcasts, Nachrichten und Hörbücher (via Google Play Books) wiedergeben.

Besonders praktisch finde ich dabei die Wiedergabesteuerung per Sprache. Die gestaltet sich vor allem dann als Vorteil, wenn man gerade keine Hand frei hat. Ich benutze das Gerät gerne zum Musik- und Podcasts-Hören, beim Kochen oder Putzen, also bei Dingen, bei denen man tendenziell nasse oder schmutzige Hände bekommt. Wer gerne unter der Dusche Musik oder Podcasts hört, sollte bedenken, dass das Gerät nicht wasserdicht ist. Allerdings versteht es einen auch noch recht gut über das fließende Wasser und den Sichtschutz hinweg, sofern der Abstand nicht zu groß ist und man laut genug spricht. Auch die Lautstärke ist kein Problem, denn laut genug wird der Kleine allemal. Man muss das Gerät also wirklich nicht mit unter die Dusche nehmen; das Badezimmer reicht völlig.

Mit der Wiedergabesteuerung per Sprache kann man sehr einfach die Lautstärke anpassen, zum nächsten oder vorherigen Titel springen oder die Wiedergabe pausieren und fortsetzen. Besonders praktisch finde ich immer wieder die Befehle zum Navigieren innerhalb eines Tracks. Ein paar meiner Podcasts enthalten Werbung oder Musik, die ich so einfach überspringen kann.

Tastenbedienung

Neben der Steuerung per Sprache kann man den Google Home Mini auch eingeschränkt über die Tasten bedienen. Die Navigation innerhalb eines Tracks ist so leider nicht möglich, aber immerhin kann man die Lautstärke ändern und die Wiedergabe pausieren und fortsetzen.

Die Tasten dafür sind keine Druckschalter, sondern reagieren ähnlich wie ein Touchscreen oder der Dimmschalter im Fuß einer Leselampe direkt auf die Berührung. Sie sind auf der linken und rechten Seite angebracht und unter dem Textilbezug versteckt. Bei Berührung leuchten die LEDs kurz auf, so dass man auch ein direktes Feedback erhält.

Neben diesen beiden Tasten sind am Gerät noch ein Schalter zum An- und Ausschalten der Mikros auf der Rückseite und ein Druckknopf zum Zurücksetzen auf der Unterseite angebracht.

Podcasts

Seit einer Weile kann man auf dem Google Home Mini auch Podcasts hören. Leider ist die Funktion zur Zeit noch auf die englische Sprache und US-amerikanische Podcasts beschränkt. Beim Versuch, die aktuelle Folge vom Vergecast zu spielen, kam das Gerät außerdem mit meiner Aussprache mal mehr und mal weniger klar, weshalb ich im Video dann statt dessen den Accidental Tech Podcast genutzt habe.

Zum Teil scheinen auch britische Podcasts zu funktionieren, im Test war das allerdings immer ein wenig Glückssache. Vor ein paar Wochen konnte ich den Ubuntu Podcast mal abspielen, wie ihr im Video allerdings sehen könnt, klappt das jetzt anscheinend nicht mehr. Deutsche Podcasts funktionieren zur Zeit noch gar nicht. Mir ist außerdem aufgefallen, dass zum Teil ein anderer Podcast “gefunden” wird, wenn der gesuchte Podcast noch nicht nutzbar ist oder das Gerät mit der Aussprache Probleme hatte.

Auf Deutsch ist die Funktion zur Zeit noch gar nicht nutzbar. Statt des gewünschten Podcasts bekommt man selbst bei US-Podcasts die Meldung, dass das Gerät nicht versteht, was man von ihm will.

Casting

Leider kann man nicht alles direkt über den Google Home Mini wiedergeben. Musik kann nur von wenigen Streamingservices bezogen werden (Spotify, Deezer, Google Play Music und YouTube Music). Podcasts gibt es nur von Google Podcasts; die Podcast-Rubrik von Spotify wird noch nicht unterstützt. Und Hörbücher gibt es nur aus der Google Play Books Bibliothek oder via Spotify, wo die Auswahl und die Wiedergabesteuerung aber recht suboptimal sind.

Glücklicher Weise gibt es in einigen Apps aber inzwischen Unterstützung für Google Cast. Der Google Home Mini kann – wie ein Chromecast oder Chromecast Audio auch – als Casting-Empfänger benutzt werden. So kann ich meine Podcasts einfach in PocketCasts auf meinem Smartphone starten und von dort aus die Wiedergabe auf den Google Home Mini verschieben. Nach einem kurzen Puffern des Streams startet dann dort die Wiedergabe, während sie auf dem Smartphone beendet wird. So können auch die Podcasts in Spotify mit dem Gerät genutzt werden.

Leider kann ich aber auf dem Gerät immer noch keines meiner Hörbücher hören. Über die Jahre habe ich mir so einige Hörbücher bei Audible zugelegt. Da die App aber Google Cast nicht unterstützt, kann ich diese leider nicht auf dem smarten Lautsprecher anhören. Nachdem Google und Amazon ihren jahrelangen Zwist aber nun endlich beigelegt haben und die Amazon Prime Video-App wohl bald Google Cast unterstützen wird, hoffe ich darauf, dass auch die Audible-App bald in diesen Genuss kommt.

Übrigens funktioniert Casting nicht nur zum Google Home Mini hin, sondern auch von diesem ausgehend. Man kann die lokale Wiedergabe sehr einfach per Sprachkommando auf einen Chromecast oder einen Chromecast Audio im selben Netzwerk verschieben. Die Wiedergabe lässt sich auch danach noch per Sprachbefehl steuern. Das ist besonders dann praktisch, wenn man neben dem Gerät auch noch einen Chromecast (Audio) an einer guten Stereoanlage oder einem guten Heimkino-System hängen hat.

Beim Antworten und beim Verarbeiten eines Befehls leuchtet der Google Home Mini weiß.

Routinen

Eine besonders für Freunde des Smart-Homes interessante Funktion sind sicherlich die Routinen. Damit lassen sich mit nur einem Kommando mehrere Aktionen nacheinander ausführen. Der Google Assistant bringt bereits einige vordefinierte Routinen mit, die in der Google App angepasst werden können.

Außerdem ist es möglich, selber Routinen zu erstellen. Ich nutze das, um mit dem Befehl “Spiel Radio” automatisch den richtigen Sender spielen zu lassen, also quasi als Alias für einen anderen Befehl. Inzwischen können Routinen auch an Hand eines Zeitplans von Google Home-Geräten automatisch ausgeführt werden.

Zu den Standard-Routinen gehören unter anderem die “Guten Morgen”- und die “Schlafenszeit”-Routinen. Erstere ist für die Zeit direkt nach dem Aufstehen gedacht. Sie enthält voreingestellte Befehle zum Abschalten des Lautlos-Modus, Abspielen des Wetterberichts und der Verkehrslage, Vorlesen der Termine und Erinnerungen für den Tag und das Anpassen der Medienlautstärke. Diese können in der Google App einfach per Häkchen (de-)aktiviert werden. Im Anschluss können wahlweise Musik, Radio oder die Nachrichten gespielt werden. Die Routine lässt sich, wie alle Routinen, um eigene Befehle erweitern, so dass sie zum Beispiel auch automatisch das Licht im Schlafzimmer anschalten und die Jalousien öffnen könnte, wenn man die dafür nötigen Geräte hat.

Das Gegenstück zur “Guten Morgen”-Routine ist die “Schlafenszeit”-Routine. Sie hat Voreinstellungen für das Einschalten des Lautlos-Modus, Abspielen des Wetterberichts und Vorlesen der Termine für den nächsten Tag, das Stellen eines Weckers, das Anpassen von Beleuchtung und Thermostat sowie das Anpassen der Medienlautstärke. Im Anschluss können wahlweise Musik oder Geräusche zum Einschlafen (z.B. Regen, Meeresrauschen, Kaminfeuer) abgespielt werden, für die auch ein Timeout gesetzt werden kann. Das lässt sich natürlich auch super mit einer Hörspiel-Playliste auf Spotify o.ä. kombinieren.

Wecker

Natürlich lassen sich Wecker nicht nur über Routinen erstellen. Per Sprachbefehl lassen sich Wecker sowohl erstellen als auch löschen. Falls bereits ein Wecker für die Uhrzeit gestellt wurde, sagt einem der Assistant Bescheid und stellt keinen zweiten. Wer sich lieber mit Musik wecken lässt, der kann durch Ersetzen von “Wecker” mit “Musikwecker” auch Musik oder Radio als Weckton einstellen. Ein per Google Assistant gestellter Wecker klingelt nur auf dem Gerät, auf dem er gestellt wurde.

Termine

Zu den Mindestanforderungen an etwas, das sich “Assistent” nennen will, gehört selbstverständlich, dass es einen bei der Verwaltung der eigenen Termine unterstützt. Zur Zeit kann man per Sprachbefehl Termine erstellen und sich eine Terminübersicht geben lassen. Außerdem kann man nach dem Zeitpunkt eines Termins fragen. Das setzt allerdings voraus, dass man den Titel des Termins genau kennt.

Zur Zeit kann man Termine noch nicht per Sprachbefehl ändern oder löschen. Da das allerdings auch recht riskant sein kann, würde ich so etwas eh lieber selber machen.

Erinnerungen

Eine weitere Kernanforderung an einen Assistenten besteht natürlich darin, dass er einen an Dinge erinnern kann. Das bekommt der Google Assistant recht gut hin. Erinnerungen können am Google Home Mini einfach erstellt und auch gelöscht werden. Außerdem kann man sich eine Übersicht über die anstehenden Erinnerungen geben lassen. Die Erinnerungen werden über den Google-Account synchronisiert, so dass man nicht nur vom Google Home Gerät, sondern auch vom Smartphone und/oder Tablet erinnert wird, wenn der gewählte Zeitpunkt kommt.

Wetter

À propos gut zu wissen: Der Google Assistant kann jederzeit sagen, wie das Wetter wird. Die Frage nach dem Wetter am Wochenende beantwortet der Google Home Mini auch brav mit dem Wetterbericht für Freitag bis einschließlich Sonntag. Neben dem Wetter für andere Tag kann man auch das Wetter an anderen Orten abfragen. Fahrradfahren in den Niederlanden am Wochenende? Kein Problem – frag einfach den Assistant.

Öffnungszeiten

Natürlich bringt es einem nichts, wenn man zwar trocken ans Ziel kommt, dort aber vor verschlossenen Türen steht. Dank Anbindung an Google Maps kann der Assistant Fragen nach Öffnungszeiten recht zuverlässig beantworten. Außerdem kann er einem auch Auskunft darüber geben, wie der Verkehr dorthin aussieht und wie lange man voraussichtlich bis ans Ziel braucht. Dafür lässt sich in der Google App auch das bevorzugte Verkehrsmittel auswählen, also ob man die Schätzung für die Anreise per Auto, ÖPNV, zu Fuß oder per Fahrrad haben möchte.

Broadcast

Für Haushalte mit mehreren Google Home-Geräten ist die Broadcast-Funktion interessant. Damit kann von einem Google Home- oder einem Android-Gerät mit Google Assistant eine Nachricht an alle Google Home-Geräte im Haushalt gesendet werden. Für manche Nachrichten hat Google angepasste Benachrichtigungen (siehe Video); im Allgemeinen wird aber einfach die Sprachaufnahme der Nachricht auf den Geräten wiedergegeben. So kann man schnell allen im Haushalt Bescheid sagen, dass es Essen gibt oder dass man von der Arbeit zurück ist.

Für den Test habe ich den Google Assistant auf meinem alten Smartphone genutzt, um die Nachrichten zu senden. Der schlechte Sound im Video kommt also nicht vom Google Home Mini, sondern vom Smartphone.

Dolmetscher

Schon seit einer ganzen Weile kann man mit dem Google Home Mini einzelne Wörter oder ganze Sätze in andere Sprachen übersetzen lassen. Auf der CES Anfang des Jahres hat Google allerdings noch einmal kräftig nachgelegt und die neue Dolmetscher-Funktion vorgestellt. Mit dieser kann nun kontinuierlich zwischen zwei Sprachen übersetzt werden.

Ich habe zum Testen der Funktion mal meine Französisch-Kenntnisse reaktiviert. Die sind zugegebener Maßen recht eingerostet, schließlich liegt mein letzter Französisch-Unterricht in 2010 inzwischen fast 10 Jahre zurück. Nichts desto trotz habe ich mich für Französisch entschieden, weil Englisch für ein US-amerikanisches Unternehmen natürlich im Mittelpunkt steht und ich es dem Assistant nicht ganz so einfach machen wollte.

Sprachanrufe mit Google Duo

Eine letzte Funktion, die ich euch gerne hier demonstriert hätte, ist leider noch nicht bei uns verfügbar. In den USA kann man bereits von Google Home-Geräten aus kostenlose Duo-Sprachanrufe tätigen. Bei uns wird die Funktion über kurz oder lang wohl auch auftauchen, aber zum Zeitpunkt, als ich die Videos aufgenommen habe, war das leider noch nicht der Fall.

Sound

Allgemein sollte man vom Sound eines Lautsprechers in dieser Größe natürlich keine Wunder erwarten. Auf Zimmerlautstärke finde ich den Sound ok, dreht man – wie zum Beispiel zum Duschen – kräftig auf, fängt er halt an zu scheppern. Wenn ich laut Musik hören möchte, caste ich einfach die Wiedergabe auf den Chromecast Audio an der Stereoanlage und schon habe ich ordentlichen Sound für höhere Lautstärken.

Zum Sound sollte man auch erwähnen, dass man den Google Home Mini so konfigurieren kann, dass er einen externen Lautsprecher per Bluetooth verwendet. Wenn man also eine Stereoanlage mit Bluetooth oder einen größeren Bluetooth-Lautsprecher hat, kann man die Soundqualität sehr leicht stark verbessern.

Außerdem kann man auch einen Standardlautsprecher für die Musikwiedergabe konfigurieren, so dass Musik direkt auf der Stereoanlage o.ä. läuft und nicht auf dem kleinen Lautsprecher. Und wo wir gerade schon bei Standardgeräten sind: Man kann für jeden Google Home (Mini) einzeln einen Standardlautsprecher und -fernseher festlegen, was den Einsatz mehrerer Lautsprecher, verteilt in der Wohnung, sehr vereinfacht. Außerdem kann man mehrere der Lautsprecher (und auch Chromecast Audios) zu Lautsprechergruppen gruppieren, so dass man auch ohne Probleme in der ganzen Wohnung oder auf einer ganzen Etage die selbe Wiedergabe laufen lassen kann.

Auf der Rückseite sieht man gut den Schalter zum (De-)Aktivieren der Mikros. Unter dem kleinen Kreis auf der Unterseite, nahe dem Stromanschluss, verbirgt sich der Reset-Knopf.

Google Home Mini vs Amazon Echo und Apple HomePod

Was die großen drei Sprachassistenten (Google Assistant, Siri, Alexa) angeht, hatte ich mit dem Assistant bisher die besten Ergebnisse. Allerdings kommt für mich als Android-Nutzer Siri eh nicht infrage und mein letzter Kontakt damit ist nun schon 2-3 Jahre her. Mit Alexa habe ich zwischendurch schon mal etwas rumprobiert, fand den Assistant aber besser.

Mit einem Preis ab 30€ ist der Google Home Mini ähnlich teuer wie der Echo Dot der letzten Generation (der aktuelle liegt bei etwa 50€). Ob man nun den einen oder den anderen kauft, ist also eher Geschmackssache. Mit 330€ ist Apples HomePod wesentlich teurer, spielt aber auch einige Klassen höher.

Besonders gut macht sich der Google Home Mini in Kombination mit einem oder mehreren Chromecast oder Chromecast Audio. So lassen sich die Inhalte auf Fernseher und Hifi-Anlage leicht per Sprache steuern. Mit dem FireTV und dem Echo Input hat Amazon inzwischen ähnliche Produkte im Angebot, die sich auch gut mit dem Echo Dot kombinieren lassen.

Mir persönlich sagt der reine Casting-Ansatz der Chromecasts allerdings mehr zu, da sie deutlich zügiger reagieren als die FireTV Sticks, die wir hier im Haus auch im Einsatz haben. Mein Chromecast stammt zwar noch aus der ersten Generation, läuft aber deutlich flotter als unsere weniger alten FireTV Sticks, was vor allem der Tatsache geschuldet sein dürfte, dass er keine Benutzerschnittstelle mitschleppen muss, während diese die FireTV Sticks streckenweise einfach überfordert.

Insgesamt ist es einfach Geschmackssache, ob man nun zum Google Home oder zum Amazon Echo greift. Google Home und Chromecast integrieren sich sehr gut in einen Haushalt mit Android-Geräten unterschiedlichster Hersteller; Amazon Echo und FireTV integrieren sich gut in einen Haushalt mit Amazon FireOS-Geräten und Android-Geräten mit nachinstallierten Amazon-Apps (Alexa, Amazon Video, Music, Photos, etc.).

Für einen Apple-Haushalt ist die Kombination aus AppleTV und HomePod natürlich das Non-plus-ultra. Für ein Maximum an Integration kommt man unter Android um Google Home allerdings nicht drum herum, auch wenn das Amazon-Paket vor allem in Sachen Multimedia kaum hinterherhinkt.

Smart Home-Geräte gibt es für alle drei Ökosysteme noch und nöcher, und da ich selbst zur Zeit keine im Einsatz habe, lasse ich diesen Punkt im Vergleich außen vor. Grundsätzlich sehe ich aber bei keinem der drei Systeme einen deutlichen Vorsprung vor den anderen.

Wenn man die Mikros ausschaltet, leuchten die LEDs dauerhaft orange. Beim Starten des Google Home Mini oder Berühren der Buttons in diesem Modus sagt der Assistant außerdem an, dass die Mikros aus sind.

Fazit

Wer auf der Suche nach einem kleinen, smarten Lautsprecher ist, der kann mit dem Google Home Mini nicht mehr falsch machen, als mit den anderen auch. Da mir der Google Assistant insgesamt besser gefällt und die Integration der Google Home- und Chromecast-Geräte in Android immer mindestens einen Ticken besser ist als die der Geräte von Amazon, würde ich den Google Home Mini einem Echo jederzeit vorziehen.

Jahrgang 1994. Gelernter Fachinformatiker für Systemintegration und zur Zeit Student der Informatik an der TH Köln. Programmiert, benutzt Solus und bastelt mit Technik. E-Gitarren-Spieler und -Verbastler. Liebt Podcasts und Hörspiele sowie Hörbücher. Interessiert sich für (Netz-)Politik.

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